Zum Inhalt springen

Geschichte

Ereignisse im Jahr 777

  • Gründung des Klosters Kremsmünster
    777

    Die Gründung des Klosters geht auf Tassilo III. zurück, den Herzog von Bayern. Der Legende nach ließ er das Kloster an der Stelle errichten, an der sein Sohn Gunther bei einer Jagd von einem Eber getötet wurde. Kremsmünster entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden religiösen und kulturellen Zentrum. Es spielte eine wichtige Rolle bei der Christianisierung der Region und wurde später für seine Schule, Bibliothek und wissenschaftlichen Arbeiten bekannt.

  • Reichstag in Paderborn
    777

    Der Reichstag war eine bedeutende Versammlung unter Karl der Große. Hier trafen sich fränkische Adlige, Geistliche und Gesandte, um politische und religiöse Fragen zu klären. Besonders wichtig war die Integration Sachsens ins Frankenreich sowie die Förderung der Christianisierung. Auch Gesandte aus Spanien erschienen und baten um Unterstützung gegen die Mauren. Der Reichstag zeigte Karls wachsende Macht und legte Grundlagen für weitere Expansion und die enge Verbindung von Herrschaft und Kirche.

  • Gewaltsame Massentaufen in Sachsen
    777

    Gewaltsame Massentaufen fanden in Sachsen statt, durchgeführt von Karl dem Großen als Teil seiner Bemühungen zur Christianisierung der Sachsen. Der Widerstand der Sachsen gegen die erzwungene Bekehrung führte zu weiteren Konflikten und Aufständen. Diese Maßnahmen waren Teil der umfassenden fränkischen Strategie, die sächsischen Gebiete zu kontrollieren und das Christentum in der Region zu etablieren.

Herrschaft & Verwaltung

Deutschland

Kirchenstaat

Hadrian I.
772–795

Bayern

Bürgermeister