Die Fugger in Augsburg


Autor:Kluger Martin
ISBN:393964563X
Verlag:
Jahr:2013
Seiten:264
Sonstiges Bayern
InhaltsverteichnisInhaltsverzeichnis

Die Fugger in Augsburg waren die Krupps der Frühen Neuzeit Jakob Fugger „der Reiche" war der wohl reichste Unternehmer Europas. Den Aufstieg der Fugger ermöglichten vor allem Montanunternehmen in Tirol, Kärnten, Oberungarn und Spanien: Silber und Kupfer, Blei und Quecksilber waren die Quellen des sagenhaften Reichtums der Familie. Der Handel mit Edel- und Buntmetallen sowie der Bergbau waren die Ursachen dafür, dass die Fugger mit Krediten Weltgeschichte schrieben. Um Rechte im Montanwesen zu erhalten und zu sichern, finanzierten die Fugger die Kaiserkronen Maximilians I., Karls V. und Ferdinands I. Zu den Kunden des Bankhauses Fugger zählten vier Päpste, deren Münzen die Fugger prägten. Kredite gaben die Fugger außer den Habsburgern und der Kurie den Königen von England, Ungarn, Portugal und Dänemark. Unter Jakob Fuggers Neffen und Nachfolger Anton Fugger stand die Firma im Zenit des Erfolgs. Die Verbindungen des Montan-, Banken- und Handelskonzerns der Fugger reichten bis nach Indien, Afrika und an die südamerikanische Pazifikküste. Jakob Fugger stiftete die älteste Sozialsiedlung der Welt, die Fuggerei. Und er brachte mit der Fuggerkapelle in St. Anna sowie dem Damenhof in den Fuggerhäusern die Renaissance nach Deutschland. Auch spätere Fugger förderten die Künste: Augsburger Kirchen, der Damenhof und drei Monumentalbrunnen zeigen, wie die Fugger Innovationen aus Italien über die Alpen holten.


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