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Die Zeit der letzten Ritter

Franz von Sickingen und die Reformartion im Südwesten

Bibliografische Daten
Autor:Thon Alexander
Verlag:Schnell und Steiner
Jahr:2015
Umfang:144 Seiten
ISBN:379542996X
Extras
Kategorie: Ausstellungskatalog
Inhalt / Beschreibung

Der pfälzische Adlige Franz von Sickingen veranschaulicht beispielhaft die Ansprüche und Zwänge der »letzten Ritter« an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit. Eingebunden in ein Netz sozialer Traditionen, war er zugleich aufgeschlossen gegenüber religiösen und militärischen Neuerungen. Der Humanist Ulrich von Hütten, der wie- derholt auf der Ebernburg und auf Burg Wartenberg zu Gast war, nannte die sickingischen Burgen »Herbergen der Gerechtigkeit«. Franz von Sickingen begriff sich als selbstbewusster Vorkämpfer seines Standes, der nur dem König zu Gehorsam verpflichtet sein wollte. Zwangsläufig geriet er in Konflikt mit den benachbarten Fürsten, die ihre Territorien zu konsolidieren oder gar zu erweitern suchten. Belagert vom Aufgebot einer Fürsten- koalition, starb Franz 1523 auf Burg Nanstein. Seinen Tod haben schon die Zeitgenossen als Untergang der Ritterschaft wahrgenommen. Dieses Reisebuch präsentiert das Leben Franz von Sickingen an Hand von ausgewählten Orten und Erinnerungsstätten im Südwesten Deutschlands. Vorgestellt werden neben Franz auch seine Parteigänger, seine Gegner und bedeutende Reformatoren.

Stichworte: Ritter, Reformation
Personen: Sickingen Franz von