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Justitia ist eine Frau

Geschichte und Symbolik der Gerechtigkeit

Bibliografische Daten
Autor:Degen Barbara
Verlag:
Jahr:2008
Umfang:188 Seiten
ISBN:3866491425
Inhalt / Beschreibung

Schriften aus dem Haus der Frauengeschichte



Warum ist Justitia, das weltweite Symbol für Gerechtigkeit, eine Frau ? Die Autorin geht dieser Frage durch 23.000 Jahre Menschheitsgeschichte nach und zeigt, wie eng unser Wunsch nach Gerechtigkeit mit der Liebes- und Gerechtigkeitsmacht von Frauen zusammenhängt. Sie folgt den Spuren von Frauen, die über Gerechtigkeit nachgedacht haben, wie den großen Herrscherinnen Livia (um Chr. Geburt), Theodora (6. Jh. n. Chr.), den GerechtigkeitsphiLosophinnen wie Hildegard von Bingen, Christine de Pizan, Olympe de Gouges, Flora Tristan und Hedwig Dohm. Aus der Antike werden die ägyptische Gerechtigkeitsgöttin Ma'at und die griechischen und römischen Gerechtigkeitsgöttinnen Themis und ihre Töchter Eirene (Frieden), Eunomia (die gute Ordnung) und Dike (Gesetze) vorgestellt. Auch die Zeiten großer Ungerechtigkeiten wie die Zeit der Hexenverfolgungen und der deutsche Faschismus werden vor dem Hintergrund der tiefen und unzerstörbaren Hoffnung auf eine gerechte und friedliche Welt beschrieben.



Das Buch ist gleichzeitig der Katalog zu der Wanderausstellung „Füllhorn, Waage, Schwert - Justitia ist eine Frau" und entstand aus der Arbeit „Haus der Frauengeschichte e.V., Bonn."



Dr. jur. Barbara Degen, langjährig als Rechtsanwältin für Frauen- rechte aktiv, Mitbegründerin des „Feministischen Rechtsinsituts e.V. Bonn/Hamburg" und des „Hauses der Frauengeschichte, Ver- ein zur Förderung des geschlechterdemokratischen historischen Bewußtseins e.V., Bonn".

Stichworte: Justitia, Gerechtigkeit, Symbolik