Erwerbungen des Münchner Stadtmuseums im Nationalsozialismus
Bibliografische Daten
| Autor: | Rader Henning, Voigt Vanessa-Maria |
|---|---|
| Verlag: | Hirmer Verlag |
| Jahr: | 2018 |
| Umfang: | 272 Seiten |
| ISBN: | 3777430242 |
Extras
Inhaltsverzeichnis anzeigen
Kategorie: Nationalsozialismus
Inhalt / Beschreibung
Weit über die Erwerbungsgeschichte des Münchner Stadtmuseums hinaus werden die Mechanismen des Kunsthandels während der nationalsozialistischen Diktatur sichtbar, mit einem organisierten Netzwerk städtischer Entscheidungsträger und dem Zusammenwirken der verschiedenen, an der systematischen Verfolgungspolitik beteiligten Institutionen in München und auf nationaler Ebene. Der Band stellt zudem die jüdischen Kunsthändler und -sammler erstmals vor, die als Mäzene bedeutend für das kulturelle Leben Münchens waren. Ihr Schicksal und das der anderen Verfolgten des NS-Regimes wird bis hin zu den Wiedergutmachungsverfahren nach dem Zweiten Weltkrieg nachgezeichnet.
Stichworte: Münchner Stadtmuseum, jüdischer Besitz, Arisierung, Lenbachhaus, L. Bernheimer KG, Zwangsverkauf, Kunstraub, Novemberpogromen, Nationalsozialismus, Antiquitätenhandlung, Kunsthandel
Personen: Lämmle Siegfried, Rothschild Heinrich, Schülein Julius Dr., Hackelsberger Albert Dr., Luiko Maria, Wutz Max, Wutz Maria