Julius Kardinal Döpfner (1913-1976)


Autor:Götz Roland, Treffler Guido
Serie:Schriften des Archivs des Erzbistums München und Freising
ISBN:3795428246
Verlag:Schnell und Steiner
Jahr:2013
Seiten:536
Sonstiges Bayern
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Julius Kardinal Döpfner war eine der prägenden Bischofsgestalten Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Geboren am 26. August 1913 im unterfränkischen Hausen, absolvierte Döpfner seine philosophisch-theologischen Studien in Rom. Nach Priesterweihe und Promotion kehrte er 1941 in die Seelsorge seiner Heimatdiözese Würzburg zurück. Bereits mit 35 Jahren wurde Döpfner Bischof. In Würzburg (1948-1957), in Berlin (1957-1961) und als Erzbischof von München und Freising (1961-1976) stand er vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen. In zunehmendem Maß trug er darüber hinaus Verantwortung für die Kirche in Deutschland und in der Welt: als Vorsitzender der Berliner Ordinarienkonferenz (1957-1961), Kardinal (1958) und Mitglied mehrerer Kongregationen, Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz (1961-1976), Moderator des Zweiten Vatikanischen Konzils (1963-1965), Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (1965-1976) und Präsident der Würzburger Synode (1971-1975). In diesen Funktionen stand Kardinal Döpfner in vielfältigem Dialog mit der Politik und gesellschaftlichen Gruppen wie mit Vertretern der katholischen Weltkirche und anderer Konfessionen. Er starb unerwartet am 24. Juli 1976 in München.
Aus Anlass des 100. Geburtstags von Kardinal Döpfner macht dieser Band drei wichtige Informationsquellen bequem zugänglich: Ein Gesamtverzeichnis der bischöflichen Amtshandlungen 1948-1976, das Findbuch der im Erzbischöflichen Archiv München überlieferten Ansprachen und Predigten 1943-1976 und eine Auswahl aus dem großen Fotobestand des Erzbischöflichen Archivs. Er ist durch detaillierte Orts- und Personenregister erschlossen und stellt damit ein Grundlagenwerk für die weitere Beschäftigung mit dem Leben und Wirken von Kardinal Döpfner dar.


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