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Meinungsmacher mit dunkler Vergangenheit

Die Heimatpresse in Bayern von 1945 bis 1962 am Beispiel der Passauer Neuen Presse und der Mittelbayerischen Zeitung

Bibliografische Daten
Autor:Hellstern Michael
Verlag:Verlag Friedrich Pustet
Jahr:2025
Umfang:480 Seiten
ISBN:379173556X
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Kategorie:
Bayern-Literatur
Inhalt / Beschreibung

Aus welchem politischen Umfeld stammten Ende 1945 die Redakteure, die die Seiten der neu gegründeten, demokratischen Tagespresse füllten? Die NS-Kontinuitäten bei Zeitungsjournalisten sind für die Heimatpresse in Bayern bislang kaum untersucht. Redakteure gaben meist an, während der NS-Zeit im Widerstand gewesen zu sein. Jedoch wirft ein Vergleich der Entwicklung der größten Zeitungen von Niederbayern und der Oberpfalz, der „Passauer Neuen Presse“ und der „Mittelbayerischen Zeitung“ aus Regensburg, einen Schatten auf die keineswegs unbelastete Heimatpresse der Nachkriegszeit. Beide Medien prägten die öffentliche Diskussion über die NS-Zeit und die Richtung der gesell- schaftlichen Vergangenheitsbewältigung. Welche Rolle spielten dabei ehemalige NS-Propagandisten? Die mit dem Nachwuchsförderpreis des Vereins für Ostbairische Heimatforschung ausgezeichnete Dissertation geht diesen Fragen nach

Stichworte: Heimatpresse, Stunde Null, Spiegel-Affäre, Nürnberger Prozesse, Antisemitismus, NS-Zeit, Mittelbayerischen Zeitung, Entnazifizierung, Widerstandskämpfer, KPD, NS-Belastung, Spruchkammer, Propaganda, M
Personen: Esser Karl, Goldschmidt Leopold, Ramminger August, Albrecht Andreas, Schwörbel Herbert, Höller Franz, Brandt Willy, Ziesel Kurt,