Geografische Daten
| PLZ / Ort | Baierbrunn |
|---|---|
| Gemeinde | |
| Landkreis | München |
| Regierungsbezirk | Oberbayern |
Beschreibung & Historie
Baierbrunn ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München, die südlich der Landeshauptstadt liegt. Der Ort erstreckt sich als staatlich anerkannter Erholungsort auf dem Hochufer oberhalb des Isartals und grenzt direkt an den Forstenrieder Park.
Die Ursprünge der Siedlung reichen weit zurück, was durch bedeutende archäologische Funde wie die Reste einer keltischen Viereckschanze und Abschnitte einer historischen Römerstraße belegt ist. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 776 unter dem Namen „Paupraprunnin“ in den Traditionen des Klosters Freising. Über Jahrhunderte war die Geschichte der Gemeinde eng mit dem hier ansässigen Adelsgeschlecht derer von Baierbrunn verbunden, die im Mittelalter eine Burg errichteten und bedeutende Ämter im Herzogtum Bayern bekleideten. Nach dem Aussterben der Familie im 14. Jahrhundert wechselten die Besitzer der Hofmark mehrfach, bis Baierbrunn im Zuge der Verwaltungsreformen von 1818 eine eigenständige politische Gemeinde wurde.
Heute ist die Gemeinde ein gefragter Wohnort, der durch die Isartalbahn an das Münchner S-Bahn-Netz angeschlossen ist. Wirtschaftlich erlangte Baierbrunn vor allem als Sitz des renommierten Wort & Bild Verlags überregionale Bekanntheit, der unter anderem die Apotheken Umschau herausgibt. Neben der historischen Pfarrkirche St. Peter und Paul im Hauptort prägt die Filialkirche St. Georg im Gemeindeteil Buchenhain das kulturelle Profil der Gemeinde, die dank ihrer Lage am Isarhochufer zudem als beliebtes Ausflugsziel für Radfahrer und Wanderer dient.