Geografische Daten
| PLZ / Ort | Kottgeisering |
|---|---|
| Gemeinde | |
| Landkreis | Fürstenfeldbruck |
| Regierungsbezirk | Oberbayern |
Beschreibung & Historie
Kottgeisering ist eine kleine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck am westlichen Rand des Ampermooses. Der Ort liegt rund 34 Kilometer westlich von München und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Grafrath. Erste Siedlungsspuren reichen bis in die Hallstattzeit zurück. Besonders bedeutend ist ein frühmittelalterliches Königsgrab aus dem 7. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 829 unter dem Namen „Kysalheringas“. Der heutige Ortsname entwickelte sich später, wobei der Vorsatz „Kott-“ auf das früher moorige Gelände hinweist.
Das Ortsbild wird von ländlicher Bebauung, Bauernhäusern und der katholischen Kirche St. Valentin geprägt. Die barocke Kirche mit ihrem Zwiebelturm gilt als Wahrzeichen der Gemeinde. Daneben stehen mehrere historische Gebäude unter Denkmalschutz, darunter eine ehemalige Dorfschmiede aus dem 19. Jahrhundert und ein Pfarrhaus im Heimatstil.
Heute ist Kottgeisering vor allem eine ruhige Wohngemeinde mit enger Verbindung zur Natur des Ampermooses. Wander- und Radwege prägen die Umgebung. Durch Buslinien und die nahe S-Bahn-Station Grafrath besteht eine gute Verbindung nach Fürstenfeldbruck und München. Trotz der Nähe zur Großstadt hat sich Kottgeisering seinen dörflichen und traditionsreichen Charakter bewahrt.