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Kloster Trauntal Kelheim (Kelheim)

Regierungsbezirk
Landkreis
Ort Kelheim
Wikipedia Kloster_Trauntal_Kelheim
Suchbegriffe Kloster Trauntal, Franziskaner
Beschreibung

Hier ist eine Zusammenfassung mit ca. 200 Wörtern zum Kloster Trauntal bei Kelheim:


Das Kloster Trauntal bei Kelheim, auch als „Klösterl“ bekannt, ist ein ehemaliges Franziskanerkloster in Niederbayern und liegt malerisch in den Felsenschluchten des Donaudurchbruchs bei Weltenburg. Es geht auf eine Einsiedelei zurück, die um 1450 von dem Eremiten Antonius von Siegenburg gegründet wurde. Dieser errichtete unter einem Felsen eine Klause, aus der sich später eine kleine klösterliche Gemeinschaft entwickelte. 

Mit Unterstützung bayerischer Herzöge entstand bereits wenige Jahre später eine Kapelle zu Ehren des heiligen Nikolaus. Diese zählt zu den wenigen Felsenkirchen Europas mit einem natürlichen Dach. Durch Stiftungen und kirchliche Privilegien entwickelte sich die Anlage zu einem kleinen Wallfahrtsort. 

Im Laufe des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster zeitweise von Franziskanern genutzt, verlor jedoch wegen der feuchten Lage und häufiger Überschwemmungen an Bedeutung. Ein Teil des Ordens zog später nach Kelheim um, während das „Klösterl“ weiterhin als Einsiedelei genutzt wurde. 

Bis zur Säkularisation im Jahr 1802 bestand die klösterliche Nutzung. Danach wurde die Anlage aufgehoben und später anderweitig genutzt. Seit 1880 befindet sich in den Gebäuden eine Gastwirtschaft. 

Heute ist das Klösterl ein beliebtes Ausflugsziel und kulturhistorisches Denkmal, das Natur, Geschichte und religiöse Tradition auf besondere Weise verbindet.