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Schloss Wörth an der Donau

RegierungsbezirkOberpfalz
LandkreisRegensburg
Ort
Wikipedia Schloss_W%C3%B6rth_an_der_Donau
Internet http://burgenseite.de/html/woerth.html
Suchbegriffe Schloss Wörth
Beschreibung

Schloss Wörth zählt zu den größten und eindrucksvollsten Renaissance-Schlössern Ostbayerns. Die Anlage erhebt sich auf einem Berg mitten im Ort Wörth an der Donau und geht auf eine Fliehburg aus dem 10. Jahrhundert zurück. Bereits im Mittelalter war die Burg im Besitz der Regensburger Fürstbischöfe und hatte wegen ihrer Lage an der Donau eine große strategische Bedeutung.

Ab 1522 wurde die mittelalterliche Burg schrittweise zu einem repräsentativen Schloss im Stil der Renaissance umgebaut. Bedeutende Bauherren waren unter anderem Pfalzgraf Johann III. und Bischof Albert von Törring-Stein. Das Schloss diente den Regensburger Bischöfen als Sommerresidenz und Verwaltungssitz. Im Jahr 1806 unterzeichnete Fürstbischof Karl Theodor von Dalberg hier die Rheinbundakte.

Besonders sehenswert sind der mächtige Bergfried aus dem 13. Jahrhundert, die Schlosskapelle St. Martin sowie das kunstvoll ausgestattete Rondellzimmer mit mythologischen Deckenmalereien des Künstlers Jakob Heybel. Auch die historischen Brunnen, Wehrgänge und der große Schlosskeller prägen die Anlage.

Im Laufe der Zeit wurde das Schloss vielseitig genutzt, unter anderem als Gericht, Lazarett, Weiterbildungsschule und Veranstaltungsort der bekannten Wörther Schlossfestspiele. Nach umfassenden Renovierungen dient die Anlage heute als Seniorenheim und kulturelles Denkmal. Eine bekannte Sage erzählt zudem von einem Maler, der dem Teufel seine Seele verschrieben haben soll, weshalb ein Kreuzigungsbild in der Schlosskapelle bis heute unvollendet blieb.

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