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Trinkwassertalsperre Frauenau (Frauenau)

RegierungsbezirkNiederbayern
LandkreisRegen
Ort Frauenau
Wikipedia Trinkwassertalsperre_Frauenau
Suchbegriffe Trinkwassertalsperre Frauenau
Beschreibung

Die Trinkwassertalsperre Frauenau im Bayerischen Wald wurde zwischen 1976 und 1984 errichtet, um die Trinkwasserversorgung von weiten Teilen Niederbayerns nachhaltig zu sichern. Das Bauwerk im Landkreis Regen wird vom Kleinen Regen und vom Hirschbach gespeist.

Mit einer Höhe von 84,7 Metern über der Gründungssohle und einer Länge von 640 Metern besitzt die Anlage den höchsten Staudamm Deutschlands. Der Damm besteht im Kern aus steinigem Lehm mit einer Tonbetonwand und ist außen mit Felstrümmern aufgeschüttet. Der Stausee selbst liegt auf einer Höhe von über 760 Metern und hat ein Gesamtfassungsvermögen von rund 21,7 Millionen Kubikmetern Wasser. Das aufbereitete Wasser deckt heute einen Großteil des Trinkwasserbedarfs im Versorgungsgebiet des regionalen Zweckverbands ab.

Da es sich um einen reinen Trinkwasserspeicher handelt, liegt der See in einem weitläufigen Wasserschutzgebiet. Um die hervorragende Wasserqualität nicht zu gefährden, sind Freizeitaktivitäten wie Baden, Bootfahren oder Eislaufen strengstens untersagt. Für Wanderer und Naturbegeisterte bietet ein befestigter Rundweg um den See jedoch landschaftlich reizvolle Einblicke in die unberührte Natur des Bayerischen Waldes.

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