| Regierungsbezirk | Oberpfalz |
|---|---|
| Landkreis | Cham |
| Ort | Furth im Wald |
| Wikipedia | Mariä_Himmelfahrt_(Furth_im_Wald) |
Beschreibung
Die katholische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Furth im Wald ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt und prägt gemeinsam mit dem Stadtturm das Ortsbild. Ihre Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück, doch die heutige Kirche entstand größtenteils im 18. Jahrhundert. Nachdem die ältere spätgotische Kirche zu klein geworden war, begann 1725 der Neubau unter der Leitung des Baumeisters Michael Wolf. Die künstlerische Ausstattung erfolgte durch mehrere Künstler, darunter Andreas Merz für die Malereien. Die feierliche Weihe fand 1765 statt.
Im Laufe der Zeit wurde die Kirche mehrfach erweitert und umgestaltet. Besonders bedeutend war der Umbau in den 1890er Jahren, bei dem das Gebäude stark vergrößert und um ein Querschiff ergänzt wurde. Gleichzeitig erhielt die Kirche ihre monumentale Westfassade sowie eine neue Innenausstattung im Stil der Neurenaissance. Weitere Veränderungen folgten 1969/70, als der Innenraum erneut angepasst und ein moderner Volksaltar eingefügt wurde.
Architektonisch zeichnet sich die Kirche durch ihren 45 Meter hohen Turm mit Zwiebelhaube aus. Im Inneren beeindruckt vor allem der spätbarocke Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert, der zu den wichtigsten Kunstwerken zählt. Zudem finden sich zahlreiche historische Kunstwerke wie Fresken, Figuren und eine Pietà. Auch die Orgel besitzt eine lange Geschichte und wurde mehrfach erneuert, zuletzt 1982.
Insgesamt verbindet die Kirche Elemente aus Barock, Neurenaissance und moderner Gestaltung und spiegelt damit die lange religiöse und kulturelle Entwicklung Furth im Wald wider.