| Regierungsbezirk | Oberbayern |
|---|---|
| Landkreis | Freising |
| Ort | 85354 Freising |
| Straße | Pallottinerstraße 2 |
| Wikipedia | Pallottinerkirche_St._Johannes_der_T%C3%A4ufer_(Freising) |
Beschreibung
Die Pallottinerkirche St. Johannes der Täufer ist ein moderner Kirchenbau im Norden von Freising und gehört zu den bedeutenden Sakralbauten des 20. Jahrhunderts in Altbayern. Sie wurde zwischen 1928 und 1930 zusammen mit einem Missionsseminar nach Plänen des Architekten Jan Hubert Pinand errichtet. Der Bau gilt als wichtiges Beispiel des kirchlichen Expressionismus.
Die Kirche ist Teil eines größeren Gebäudekomplexes der Pallottiner und wurde 1930 feierlich geweiht. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Anlage beschlagnahmt und zeitweise als Schule, Lazarett und Garnisonkirche genutzt. Nach 1945 kehrte das Ordensleben zurück, und das Gebäude diente lange als Internat.
Architektonisch handelt es sich um eine Klinker-Saalkirche mit markantem Turm und eingezogener Apsis. Der Innenraum sowie Skulpturen und Reliefs stammen größtenteils aus dem 20. Jahrhundert. Heute wird die Anlage als Bildungs- und Therapiezentrum genutzt.