| Regierungsbezirk | Oberbayern |
|---|---|
| Landkreis | Mühldorf am Inn |
| Ort | Mühldorf am Inn |
| Straße | Eichkapellenstraße 79 |
| Wikipedia | Maria-Eich-Kapelle_(M%C3%BChldorf_am_Inn) |
Beschreibung
Die Maria-Eich-Kapelle in Mühldorf am Inn ist eine barocke katholische Kapelle aus den Jahren 1698/99 und zählt zu den bemerkenswerten Sakralbauten der Region. Sie wurde vom Baumeister Christophorus Zuccalli errichtet und steht heute unter Denkmalschutz.
Architektonisch handelt es sich um einen eher seltenen Zentralbau in Form einer sogenannten Dreikonchenanlage. Der Grundriss ist oval, und sowohl innen als auch außen wird der Raum durch Pilaster gegliedert. Über dem Hauptraum erhebt sich eine Kuppel, während ein schlanker Westturm zugleich als Eingangsbereich dient. Der Chor ist eingezogen und schließt halbrund ab.
Die Kapelle liegt östlich der Stadt auf dem Innhochufer und wurde als Votivkirche errichtet. Im Inneren befindet sich als zentrales Andachtsbild ein Vesperbild (Pietà), das die trauernde Maria mit dem toten Christus zeigt und die religiöse Bedeutung des Ortes unterstreicht.
Historisch war die Kapelle Teil eines kirchlichen Ensembles und blieb auch nach der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts erhalten. Sie gehört bis heute zu den wichtigen religiösen und kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt Mühldorf am Inn und stellt ein charakteristisches Beispiel barocker Frömmigkeit und Baukunst in Oberbayern dar.