Die Burg Kipfenberg erhebt sich auf einem Felssporn über dem Markt Kipfenberg im Altmühltal und zählt zu den markantesten Burganlagen der Region. Sie wurde um 1180 von den Eichstätter Bischöfen errichtet, um die wichtige Handelsstraße durch das Altmühltal zu sichern und ihren Herrschaftsbereich zu schützen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg mehrfach erweitert und den jeweiligen militärischen Anforderungen angepasst. Nach dem Ende des Hochstifts Eichstätt im Jahr 1803 verlor sie ihre strategische Bedeutung und wechselte mehrfach den Besitzer.
Heute ist die Burg ein bedeutendes Kulturdenkmal und beherbergt das Römer- und Bajuwarenmuseum Burg Kipfenberg, das die Geschichte der Römer am Limes und der frühen Bajuwaren anschaulich präsentiert. Von der Burg bietet sich ein weiter Blick über das Altmühltal und den historischen Markt. Gemeinsam mit dem nahe gelegenen UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes gehört die Burg Kipfenberg zu den wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten der Region und ist ein beliebtes Ziel für kulturhistorisch interessierte Besucher.