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Schloss Hohenaschau (Aschau im Chiemgau)

RegierungsbezirkOberbayern
LandkreisRosenheim
Ort 83229 Aschau im Chiemgau
StraßeSchloss Hohenaschau
Wikipedia Schloss_Hohenaschau
Internet http://www.aschau.de
Suchbegriffe Schloss Hohenaschau
Beschreibung

Das Schloss Hohenaschau in Aschau im Chiemgau entstand ab dem späten 12. Jahrhundert als mittelalterliche Ringburg auf einem 50 Meter hohen Felsrücken im Priental. Über Jahrhunderte war es der strategische Mittelpunkt der bedeutenden Herrschaft Hohenaschau.

Nach der Erbauung durch die Herren von Hirnsberg (später Aschauer) prägten vor allem zwei Adelsdynastien die Anlage: Die Freiherren von Freyberg bauten sie im 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil aus. Unter den Grafen von Preysing folgten im 17. Jahrhundert hochbarocke Erweiterungen, darunter die Schlosskapelle, der opulente Festsaal und der Ahnensaal im Südflügel. Nach Plünderungen (1704 und 1809) und dem Verlust adliger Vorrechte verfiel die Anlage im 19. Jahrhundert zusehends.

1875 erwarb der Industrielle Theodor von Cramer-Klett den Besitz. Sein Sohn modernisierte die Burg zwischen 1905 und 1908 grundlegend und wandelte sie in ein Wohnschloss um. Dabei entstanden der markante „Vogelbau“ und der vorgelagerte „Kavalierbau“ samt Aufzugsturm. 1942 ging das Schloss in Staatsbesitz über.

Heute gehört die Anlage der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird größtenteils als Ferien- und Erholungsheim für Bedienstete der Bundesfinanzverwaltung genutzt. Im Sommer ist das historische Schloss im Rahmen von Führungen zugänglich. Zudem beherbergt die Vorburg das Priental-Museum.

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