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Schloss Wildenwart (Frasdorf)

RegierungsbezirkOberbayern
LandkreisRosenheim
Ort Frasdorf
Wikipedia Schloss_Wildenwart
Suchbegriffe Schloss Wildenwart
Beschreibung

Schloss Wildenwart liegt im Chiemgau oberhalb des Prientals und zählt zu den geschichtsträchtigen Adelssitzen Oberbayerns. Die Ursprünge der Anlage reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Herren von Greimharting eine Burg zur Sicherung des Prienübergangs errichteten. Später gelangte die Herrschaft an die Herren von Falkenstein und anschließend an die Herren von Wildenwart.

Um 1600 erhielt das Schloss seine heutige Gestalt als vierflügelige Anlage mit Innenhof und Eckturm. Im ehemaligen Burggraben entstand zugleich eine Gartenanlage. Über die Familien von Schurff und Preysing kam Schloss Wildenwart schließlich 1862 in den Besitz von Franz V. von Modena-Este und seiner Frau Adelgunde von Bayern. Da das Paar kinderlos blieb, ging das Anwesen später an das Haus Wittelsbach über.

Besonders bedeutend wurde Schloss Wildenwart nach dem Ende der bayerischen Monarchie 1918. Die königliche Familie um Ludwig III. fand hier nach ihrer Flucht aus München Zuflucht. Auch Königin Marie Therese wurde nach ihrem Tod 1919 im Schloss aufgebahrt. Bis heute bleibt die Anlage eng mit der Geschichte der Wittelsbacher verbunden. Nach einer umfassenden Renovierung zog 1979 Max Herzog in Bayern mit seiner Familie in das Schloss ein.

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