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BayernKultur

Neue Bischöfliche Residenz (Passau)

RegierungsbezirkNiederbayern
LandkreisPassau (Stadt)
Ort Passau
StandortMuseum am Dom
Wikipedia Neue_Residenz_Passau
SuchbegriffeResidenz Passau
Beschreibung

Die Neue Residenz am Residenzplatz zählt zu den bedeutendsten Barockbauten Passaus. Sie wurde zwischen 1712 und 1730 unter den Fürstbischöfen Johann Philipp von Lamberg und Joseph Dominikus von Lamberg nach Plänen des Baumeisters Domenico d’Angeli als repräsentativer Wohn- und Regierungssitz errichtet. Mit ihrer imposanten Fassade und den vier Innenhöfen verdeutlicht sie den Machtanspruch der Passauer Fürstbischöfe und prägt bis heute das Stadtbild.

Besonders sehenswert ist das prunkvolle Treppenhaus mit seinen reich verzierten Stuckarbeiten sowie der Große Redoutensaal, der zu den schönsten Festsälen Niederbayerns zählt. Im Inneren haben sich zahlreiche barocke Ausstattungsdetails erhalten, die den einstigen Glanz der fürstbischöflichen Residenz widerspiegeln. Vor dem Gebäude befindet sich der Wittelsbacherbrunnen, der an den Übergang Passaus an Bayern erinnert.

Nach der Säkularisation von 1803 verlor die Neue Residenz ihre Funktion als Bischofssitz und wurde fortan für staatliche Verwaltungszwecke genutzt. Heute beherbergt das Gebäude unter anderem Teile der Regierung von Niederbayern sowie weitere Behörden. Gemeinsam mit dem Dom St. Stephan und dem Residenzplatz bildet die Neue Residenz eines der eindrucksvollsten historischen Ensembles der Passauer Altstadt und ist ein bedeutendes Zeugnis barocker Baukunst in Bayern.

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