| Regierungsbezirk | Niederbayern |
|---|---|
| Landkreis | Passau (Stadt) |
| Ort | 94032 Passau |
| Straße | Residenzplatz 8 |
| Künstler | Bradl Jakob |
| Wikipedia | Wittelsbacherbrunnen_(Passau) |
| Suchbegriffe | Wittelsbacher Brunnen |
Beschreibung
Der Wittelsbacherbrunnen auf dem Residenzplatz in Passau erinnert an den Übergang der ehemaligen Fürstbischofsstadt an das Königreich Bayern im Jahr 1803. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums dieser Eingliederung wurde der Brunnen zwischen 1904 und 1906 nach Plänen des Bildhauers Jakob Bradl im neubarocken Stil errichtet. Die Einweihung erfolgte unter der Regentschaft von Prinzregent Luitpold.
Die Brunnenanlage gliedert sich in drei Bereiche. Das untere Becken trägt eine Widmungsinschrift sowie die Wappen der Stadt Passau und des Königreichs Bayern. Darüber erhebt sich eine reich verzierte Säule mit Delfinen, Muscheln und Engelsfiguren. Diese allegorischen Darstellungen stehen für die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz, die in Passau zusammenfließen und das Stadtbild prägen. Den oberen Abschluss bildet eine Marienfigur, die als Schutzpatronin über der Stadt wacht.
Mit seiner kunstvollen Gestaltung verbindet der Wittelsbacherbrunnen die bayerische Landesgeschichte mit der besonderen geografischen Lage Passaus und zählt heute zu den markanten Denkmälern auf dem Residenzplatz.