| Regierungsbezirk | Oberbayern |
|---|---|
| Landkreis | Neuburg-Schrobenhausen |
| Ort | Oberhausen |
| Standort | http://www.oberhausen-donau.de/Freizeit/Geschichte |
| Wikipedia | Gefecht_bei_Oberhausen |
| Suchbegriffe | Latour-Denkmal |
Beschreibung
Das Gefecht bei Oberhausen, auch Gefecht bei Neuburg genannt, fand am 27. Juni 1800 während des Zweiten Koalitionskrieges zwischen französischen und österreichischen Truppen statt. Die Kämpfe ereigneten sich nahe Neuburg an der Donau im heutigen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Die österreichischen Truppen hatten zuvor die Donau überquert und strategisch wichtige Höhen zwischen Oberhausen und Unterhausen besetzt, um ihre Stellung zu sichern.
Die französische Armee unter General Jean Victor Moreau griff diese Positionen am 27. Juni 1800 an und konnte die österreichischen Streitkräfte erfolgreich zurückdrängen. Das Gefecht war Teil der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und Österreich um die Vorherrschaft in Süddeutschland während der Napoleonischen Kriege.
Besonders bekannt wurde die Schlacht durch den Tod des französischen Offiziers Théophile Malo Corret de la Tour d’Auvergne, der als Kommandeur der französischen Grenadiere fiel. Auch der Oberst Forty der 46. französischen Halbbrigade kam ums Leben.
Heute erinnert das sogenannte La-Tour-Denkmal an das Gefecht. Das Denkmal wurde bereits kurz nach der Schlacht errichtet und steht auf einem Hügel bei Oberhausen mit weitem Blick über die Region. Ursprünglich war es das Grabmal von La Tour d’Auvergne, dessen sterbliche Überreste später nach Paris überführt wurden. Das Grundstück des Denkmals gehört bis heute dem französischen Staat und erinnert an die historischen Ereignisse des Jahres 1800.