| Regierungsbezirk | Oberbayern |
|---|---|
| Landkreis | Neuburg-Schrobenhausen |
| Ort | Rennertshofen |
| Wikipedia | Antoniberg_(Rennertshofen) |
| Suchbegriffe | Antoniberg |
Beschreibung
Der Antoniberg ist ein kleiner Ortsteil des Marktes Rennertshofen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in Bayern und zugleich ein markanter Kalksteinhügel an der Donau. Er liegt südöstlich des Ortsteils Stepperg und ist heute unbewohnt. Historisch bedeutend ist der Ort vor allem durch archäologische Funde: Im Donaubett am Fuß des Berges wurden Reste einer römischen Holzbrücke aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. entdeckt, die als wichtiger Übergang diente.
Im Mittelalter gehörte der Antoniberg zur Grafschaft Lechsgemünd-Graisbach und war kirchlich mit Stepperg verbunden. Später wurde er Teil Bayerns und im Zuge der Gebietsreform 1978 nach Rennertshofen eingemeindet.
Besonders prägend ist die neugotische Gruftkapelle aus dem 19. Jahrhundert, die für die Kurfürstin Maria Leopoldine von Österreich-Este errichtet wurde. Zudem ist der Antoniberg ein geschütztes Naturdenkmal mit artenreicher Vegetation und einer Höhle („Strudelloch“).