| Regierungsbezirk | Schwaben |
|---|---|
| Landkreis | Ostallgäu |
| Ort | Füssen |
| Wikipedia | Hohes_Schloss_Füssen |
Beschreibung
Das Hohe Schloss in Füssen thront über der Altstadt auf dem Schlossberg und gilt als eine der bedeutendsten und am besten erhaltenen spätgotischen Burganlagen Deutschlands. Es diente über Jahrhunderte als Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Augsburg.
Die Anlage blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits im 13. Jahrhundert begann Ludwig der Strenge mit dem Bau, doch nach dem Abbruch dieser Arbeiten erwarben die Augsburger Bischöfe das Gelände. Ihre heutige Gestalt erhielt die Residenz weitgehend unter Bischof Friedrich II. von Zollern Ende des 15. Jahrhunderts.
Eine künstlerische Besonderheit sind die Illusionsmalereien im Innenhof. Diese 1499 entstandenen Fassadenmalereien täuschen dem Betrachter architektonische Elemente wie Erker, Fensterumrahmungen und prächtige Ornamente vor, die in Wirklichkeit nur auf den flachen Putz aufgemalt sind.
Heute beherbergt das Schloss verschiedene kulturelle Einrichtungen:
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Die Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zeigt in den prächtigen Sälen (wie dem Rittersaal mit seiner spätgotischen Kassettendecke) spätgotische Tafelbilder und Skulpturen aus dem Allgäu und Schwaben.
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Die Städtische Galerie im ersten Stock präsentiert Kunstwerke des 19. Jahrhunderts.
Besucher können zudem den Wehrgang und verschiedene Türme begehen, die einen weiten Ausblick über Füssen und die Alpen bieten. Gemeinsam mit dem darunter liegenden Kloster St. Mang bildet das Hohe Schloss ein markantes Ensemble, das das Stadtbild prägt.